Beim weltweit meist verbreiteten Betriebssystem, welches seinen Siegeszug vor etwa 10 Jahren mit Windows 3.1 begonnen hat, braucht man nicht viele Worte zu verlieren.
Microsoft bietet dieses Betriebssystem schon länger in zwei Linien an, zum einen für Privatanwender (Consumer Line) mit den Versionen Windows 95, Windows 98, Windows Millennium Edition sowie Windows XP Home, bei den Geschäftskunden (Business Line) die Versionen Windows NT 3.51/4.0 Workstation, Windows 2000 Professional sowie heute Windows XP Professional, Windows Vista Business und neu nun Windows 7 für den Desktop, Windows NT 3.51/4.0 Server, Windows 2000 & 2003 Server und seit ganz neuem auch Windows Server 2008 für die Serverseite.
Die weltweit hohe Verbreitung macht Windows auch entsprechend attraktiv für Hacker und Virenprogrammierer, weshalb die Hackerszene auch entsprechend aktiv ist. Dazu kommt noch die Tatsache, dass der Grossteil von Windows-Benutzern reine Anwender sind, die häufig alles ahnungslos doppelklicken, was bei ihnen am Bildschirm erscheint. Dies erklärt auch, warum sich Viren und Würmer so erfolgreich und rasch verbreiten. Die grosse "Rückwärtskompatibilität" hat aus Sicht der Anwender viele Vorteile, aus Sicht der Sicherheit aber auch sehr viele Nachteile. Grundsätzlich stehen bei Microsoft wirksame Sicherheitsstrategien zur Verfügung, das Problem ist aber, dass die Benutzer permanent über zu hohe (nicht notwendige) Rechte verfügen. Am allerliebsten natürlich Adminrechte.......damit ich meinen PC eben jederzeit "voll im Griff" habe. Leider haben die Würmer, Spyware & Co dann auch den PC meistens "voll im Griff". Es gibt auch heute noch immer Programmierer von Applikationen, die nicht einmal das einfachste Berechtigungs-Management bei der Softwareentwicklung verstehen geschweige denn beherrschen! Fast unglaublich !